Text: U.Ortmann nach der Tiefenspsychologie v. C.G. Jung
Bilder: http://www.pics4gb.com/fantasy/66/4/
Weltenpunkt! Hier bloggen Wolf-Gero Bajohr + (2012) und Elke Gelzleichter (neben Gastautoren) rund um das Thema »Weltenpunkt«. Unter Weltenpunkt werden wir uns vorwiegend dem Schutz der Umwelt, der Tiere und der Menschen widmen, aber auch Themen längst vergangener Zeit auswählen, damit wir aus Fehlern klug werden..
Donnerstag, 28. April 2011
Eros und Psyche im Kampf mit dem Alter-Ego
Erstaunlich sind die Wege des Egos, wenn es darum geht sich gegen die Einsichten von Eros (Hingabe an das Leben) und Pschyche (Selbstliebe und Selbsthass) zu wehren und sich gewissermaßen vor sich selbst zu tarnen. Es nimmt sich nicht mehr als das was es ist wahr, es projeziert sich auf alles, was es glaubt, denkt oder für unumstößlich hält. Diese riesige Projektionsfläche beinhaltet derart viele Persönlichkeiten, dass die Betroffenen es schwer haben, zu definieren, welche dieser Persönlichkeiten sie nun gerade den Vorzug geben sollen. Es handelt sich hier nicht um eine multiple Persönlichkeit, sondern es wird nach dem Vorbild dieser Persönlichkeiten verfahren. Dieses vor sich selbst Verstecken wird zur Egomanie. Eros und Psyche treten in den Hintergrund, weil man sich der eigenen Problematik überhaupt nicht mehr stellen kann, denn diese hat zu lange am eigenen Selbst genagt, man übernimmt für sich eine Wahrheit, welche unbedingt unangetastet bleiben muss um das brüchig gewordene Selbst durch das gut getarnte Ego ersetzen zu können. Dieses Alter-Ego wird zum liebgewordenen Freund und bisweilen zur schweren Last für sich selbst und für die Umgebung. Erkannt wird dieser Mechanismus nur ganz selten und als Störung gar nicht wahrgenommen. Doch die zwangsläufig darauf folgenden Depressionen werden je nach Situation auf allerlei Mißempfindungen zurückgeführt, welche zumeist vordergründig dazu benutzt werden, die eigenen Schwächen vor sich selbst und den Anderen zu verbergen. Das Alter-Ego ist gerade in der heutigen Zeit ein Riesenproblem und verhindert in fast allen Bereichen unseres Lebens eine echte Weiterentwicklung. So bleibt alles, ganz gleich ob Wirtschaft, Politik und Gesellschaft beim Alten und die Zuständigkeiten werden nach Gutdünken so verschoben, dass sie beliebig handhabbar sind und bleiben. Die getarnte weit verbreitete Egomanie aber sitzt weiterhin unter der Tarnkappe des Scheingefechtes von Eros und Psyche gegen das Alter-Ego, wobei Letzteres immer öfters den Sieg davon trägt. Also wird der der Kampf mit dem "Drachen " (Ego, Alter-Ego) weiter gefochten, weit entfernt von jeglicher Selbsterkenntnis. Die Folge davon sind nicht nur gesellschaftliche und wirtschaftliche Krisen, sondern auch vermehrt schwere persönliche Identitätskrisen, welche als hausgemacht noch nicht einmal erkannt- oder als solche sogar meist verdrängt werden.
Text: U.Ortmann nach der Tiefenspsychologie v. C.G. Jung
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Mittwoch, 27. April 2011
Jenseits ist das Wesen aller Dinge

Montag, 25. April 2011
Tachyonen – Elementarteilchen, schneller als das Licht: Urenergie oder Urgrund für Mythen, Spekulationen und Geschäftemacher
Quanteninformation zu bestimmen. Im Verlaufe dieses Experimentes erzeugten die Physiker Paare miteinander verschränkter Photonen und schickten sie jeweils in entgegen gesetzter Richtung durch ein 17,5 km langes Glasfaserkabel. An den Endpunkten dieser Kabel, in den beiden Schweizer Dörfern Jussy und Satigny, erreichten die Photonen jeweils das Messgerät, ein sog. Interferometer. Die Messungen zeigten als Ergebnis ihres 24 Stunden lang non stop laufenden Experimentes, dass alle Photonen gleichzeitig ihr Ziel erreichten und immer miteinander verschränkt waren, schlichtweg eine Situation als würde ein Würfel, auch nach mehrmaligem Würfeln, stets die gleiche Augenzahl zeigen.
Nach komplizierten Berechnungen, in die u. a. auch die Detektionsuntergrenze der Instrumente einfloss, ergab sich schließlich eine Geschwindigkeit, die 10000 mal größer sein musste als die des Lichts. Ausführlich veröffentlichten die Wissenschaftler ihre Ergebnisse in „Nature“, einem Wissenschaftsmagazin. Cyril Branciard, einer der Forscher, glaubt, dass die Geschwindigkeit in Wirklichkeit unendlich ist und weiter „wir glauben, dass ein Tausendstel der Lichtgeschwindigkeit eine vernünftige Annahme ist“. (Quelle: www.spiegel.de)
Demzufolge würde Einsteins Relativitätstheorie, der – wie schon erwähnt – die Lichtgeschwindigkeit als schnellste Informationseinheit zugrunde liegt, ins Wanken geraten.
Neben diesem wissenschaftlich bewiesenen Phänomen gibt es schon seit Jahrzehnten die Annahme von „Tachyonen“ als mathematisch berechnete, theoretische Möglichkeit (die aber nicht zwanghaft real sein muss), im Jahre 1967 von Gerald Feinberg in folgende 3 Klassen unterteilt:
Tardyonen: Teilchen, die sich stets langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum bewegen.
Luxonen: Teilchen, sich stets mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum bewegend.
Tachyonen: Teilchen, die sich stets schneller als mit Licht durch den Raum bewegen.
Von diesen Bezeichnungen hat sich nur „Tachyon“ durchgesetzt. Bei ansteigender Geschwindigkeit soll ein Tachyon Energie verlieren. Führe nun die Energie auf 0, steigerte sich seine Geschwindigkeit auf's Unendliche und wäre im Bereich der Transzendenz.
Tachyonen sind also nicht zu sehen oder zu messen. Wäre dies der Fall (könnten wir also schnellere Teilchen wahrnehmen als das Licht), könnten wir von folgendem Phänomen ausgehen: Ähnlich wie beim Schall und den mit Überschallgeschwindigkeit fliegenden Flugzeugen, die ihre eigene Geräuschkulisse überholen, wäre es bei der Abbildung eines Tachyons. Da es sich schneller bewegt als das Licht, würde es seine eigene optische Abbildung überholen – wir sähen es einmal in seiner Bewegung in der Richtung, in die es fliegt und einmal von der Richtung, aus der es kommt.
Ein weiteres Phänomen wäre erwähnenswert, wenn man eine Wechselwirkung zwischen Tardyonen und Tachyonen beweisen könnte. Dies hätte zur Folge, dass Botschaften aus der Zukunft in die Vergangenheit übermittelt werden könnten mit der Konsequenz von Zeitparadoxa …(Quelle: Wikipedia)
Die Möglichkeit der Existenz der sog. Tachyonen beflügelt immer wieder die Phantasie von Verschwörungstheoretikern, Mythenenthüllern und Geschäftemachern.
So publiziert eine Gemeinschaft von Nazi-Mystikern, dass schon unter Hitler in der Ostantarktis im Gebiet „Neu-Schwabenland“ Ufos resp. Flugkreisel mit Tachyonenantrieb nach 1944 produziert worden seien, bekannt unter den Namen Haunebu 1 und 2. (Siehe auch www.luxnoxhex.org/basilisc/UFO-4-NAZI-UFO.pdf -)
Weitere Tachyonen-Päpste der Neuzeit postulieren Tachyonen-Antriebe für Flugzeuge und Automobile, wie schön und sinnvoll wäre doch die Unabhängigkeit von den Energie-Ressourcen der Erde!Aber diese Spekulationen gehören (noch?) ins Reich der Phantasie.
Eine andere Bestätigung der Tachyonen könnten die nachgewiesenen und bestätigten Heiler Mensch – heile Erde – heile Welt
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Freitag, 22. April 2011
Wenn es Nacht wird in Tasmaniens Südbuchenwäldern – rettet die Natur die Beutelteufel vor dem Aussterben?
das sich durchaus mit den Gebieten anderer Beutelteufel überlappen kann und zwischen 10 und 20 ha beträgt, mit Artgenossen in Konflikt gerät? Dann kann er schrecklich wütend werden, die Ohren färben sich in feurigem Rot, er verbreitet einen unangenehmen Geruch und er verleiht seiner Empörung
gewichtigen Ausdruck mit einem grässlichen Geschrei.
die, im Gegensatz zu den Raubbeutlern, einem Genozid zum Opfer fielen – hat ein 1941 geschaffenes Schutz-Gesetz sie vor der totalen Ausrottung bewahrt. Dem natürlichen Feind des Tasmanischen Teufels dagegen, dem Beutelwolf, wurde dieses Glück nicht zuteil, der letzte seiner Art wurde 1931 erlegt…
Trotzdem haben sich seit 1995/96 bis etwa 50 % des Bestandes reduziert und nun zählen sie zu den bedrohten Arten.
einen Trick zu erhalten: Die weiblichen Beutelteufel wurden in der Vergangenheit mit 2 Jahren geschlechtsreif (Durchschnittsalter 5-8 Jahre), nun zeigt sich die Geschlechtsreife schon mit 1 Jahr. Ist es möglich, dass diese Art der Raubbeutler, die man nur noch in Tasmanien findet, durch eine erhöhte Geburtenzahl während ihrer kurzen Lebenszeit gerettet wird?
Wir werden sehen… Sonntag, 17. April 2011
Im Zeichen der jungfräulichen Göttin - die Birke
Wer ahnt heute noch etwas über die Verwendung von Birkenrinde, auch Birkenleder, genannt? Nicht nur verschiedene Indianerstämme, die sie als Wände ihrer Wigams, für Schuhe, Schreibunterlagen, Gefäße oder sogar Totenkleidungen nutzten, auch heute kennt man noch die antiseptische Wirkung von Mehl-, Tee-, Kaffee- und Brotgefäßen aus Birkenrinde und weiß sie zu schätzen.
Die Blätter der meisten in der Welt verbreiteten Birkenarten - etwa 100 an der Zahl - erhalten nennenswerte Mengen an Flavonoiden, Saponinen, ätherischen Ölen und Vitamin C. Bekannt ist auch, dass der Rindensaft Invertzucker enthält und deshalb vergoren werden kann (zu einem bäuerlichen berauschenden Birkenwein), die Finnen stellen aus der Rinde den Zuckeraustauschstoff Xylitol her, sie enthält daneben auch noch Phytosterine und Terpene.
bekannt, da sie als harntreibend, blutreinigend und anregend gilt und deshalb auch in der heutigen sog. Phytotherapie Anwendung findet, nicht zuletzt auch als Haarpflegemittel wie das altbekannte Birkenwasser.
Viele Vogel- und Schmetterlingsarten sind auf diesen Wunderbaum angewiesen, der uns schon seit der Urgeschichte der Erde begleitet, wie an einem fossilen, 48,5 Millionen Jahre alten Birkenblatt (Fundstätte in den USA) unschwer zu erkennen ist. Da er Lebensraum für viele Arten an Pilzen, Moosen, Insekten und Tieren bietet, durch seine Anspruchslosigkeit an Klima und Böden sowohl auf den kargen Sandböden der Heide als auch in moorigen Gebieten zu finden ist, sollte er uns weiterhin als förderungswürdiger Baum in die Zukunft begleiten. Donnerstag, 14. April 2011
Das Prinzip der ewigen Wiederkehr (Teil 2) und der Teilchenbeschleuniger von Cern
Denken wir kurz an die Erschaffung des Menschen durch fremde mächtige Wesen aus einer anderen Welt. Denken wir an den Schöpfungsmythos der Sumerer und ziehen wir dazu einen Vergleich zu nachfolgendem Bericht, in welchem auch angedeutet wird, das der Teilchenbeschleuniger von Cern oder auch ein anderer in ferner Zukunft in der Lage wäre, ein neues Universum zu schaffen. Wieso bloß erinnert mich das sehr intensiv an die Anunaki ?
Und wieso ergibt zusätzlich Nietzsches Ewige Wiederkehr dazu noch einen ganz anderen viel prägnanteren Sinn ?
Das echte und das falsche Vakuum
Heute nimmt man in der Regel an, daß der gegenwärtige Zustand des Universums dem des echten Vakuums entspreche, das heißt, daß der leere Raum in der jetzigen Zeit das Vakuum mit der geringstmöglichen Energie sei. Aber können wir dessen sicher sein? Coleman und De Luccia erwägen die äußerst beunruhigende Möglichkeit, daß es sich bei dem gegenwärtigen Vakuum vielleicht gar nicht um das echte, sondern lediglich um ein langlebiges, ein metastabiles Vakuum handelt, das uns eine falsche Sicherheit vorgaukelt, weil es schon seit einigen Milliarden Jahren andauert. Uns sind viele Quantensysteme mit einer Halbwertszeit von Milliarden Jahren bekannt - beispielsweise Urankerne. Angenommen, das gegenwärtige Vakuum falle in diese Kategorie. Der im Titel von Colemans und De Luccias Aufsatz angesprochene "Zerfall" des Vakuums bezieht sich auf die katastrophale Möglichkeit, daß dessen gegenwärtiger Zustand schlagartig enden und der Kosmos in einen Zustand noch geringerer Energie stürzen könnte. Das hätte für uns (und alles andere) schreckliche Konsequenzen.
Es ist Coleman und De Luccia gelungen, den Zerfall des Vakuums in einem mathematischen Modell darzustellen und zu zeigen, wie das Phänomen sich ereignet. Sie stellten fest, daß der Zerfall an einem zufälligen Ort im Raum beginnt, indem sich eine von instabilem falschen Vakuum umgebene winzige Blase aus echtem Vakuum bildet. Gleich nach ihrer Entstehung wird sie sich mit einem Tempo ausdehnen, das sich rasch der Lichtgeschwindigkeit annähert. Damit nimmt sie einen immer größeren Bereich des falschen Vakuums in sich auf und wandelt es unverzüglich in echtes Vakuum um. Die Energiedifferenz zwischen beiden Zuständen - die den ungeheuren Wert von 1087 Joule pro cm3 Raum haben kann - konzentriert sich in der Wandung der Blase, die sich durch das Universum wälzt und alles mit Vernichtung bedroht, was ihr in den Weg kommt.
Den ersten Hinweis auf die Existenz einer Blase aus echtem Vakuum würde uns ihr Eintreffen liefern, wobei die Vorwarnzeit nicht einmal drei Minuten betrüge. Damit würde sich die Quantenstruktur unserer Welt mit einem Mal verändern. Von einem Augenblick auf den nächsten würden sich die Wesen aller Elementarteilchen sowie ihre Wirkungen drastisch verändern; beispielsweise könnten Protonen ganz plötzlich zerfallen. Das Ergebnis wäre ein schlagartiges Verdampfen aller Materie. Kurz: augenblickliche Vernichtung. "Diese Aussicht ist entmutigend", erklären die Autoren mit souveränem Understatement und fahren fort: "Die Möglichkeit, daß wir in einem falschen Vakuum leben, hat zu keiner Zeit eine besonders begeisternde Aussicht geboten. Der Vakuumzerfall bedeutet die endgültige ökologische Katastrophe; nach ihm ist nicht nur das Leben, wie wir es kennen, unmöglich, sondern auch die Chemie, so wie wir sie kennen.
Nach der Veröffentlichung von Colemans und De Luccias Aufsatz diskutierten Physiker und Astronomen intensiv die verheerenden Folgen des Vakuumzerfalls. In einer Nachfolgeuntersuchung, die in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde, beschworen Piet Hut und Martin Rees das beunruhigende Gespenst herauf, Teilchenphysiker könnten völlig unbeabsichtigt die Entstehung einer das Universum zerstörenden Vakuumblase auslösen. Ihre Besorgnis stützt sich darauf, daß bei einem mit sehr hoher Energie erfolgenden Zusammenprall von Elementarteilchen - in einer sehr kleinen Region des Raumes und einem sehr kurzen Augenblick - Bedingungen entstehen könnten, die das Vakuum zum Zerfall veranlassen. Wäre der Übergang erst einmal vollzogen, und sei es auch nur in mikroskopisch kleinem Maßstab, könnte nichts die neu entstandene Blase daran hindern, sich rasch zu astronomischer Größe aufzublähen. Sollten wir ein Verbot für die nächste Generation von Teilchenbeschleunigern aussprechen? Hut und Rees gaben beunruhigende Erklärungen ab und wiesen darauf hin, daß kosmische Strahlung, die höhere Energiewerte erreicht, als wir sie in unseren Teilchenbeschleunigern zu erzeugen vermögen, seit Milliarden von Jahren Atomkerne in der Erdatmosphäre bombardiert, ohne daß es dabei zum Vakuumzerfall gekommen wäre. Auf der anderen Seite seien wir imstande, erklären sie weiter, Zusammenstöße mit höherer Energie hervorzurufen, als der Aufprall kosmischer Strahlung auf die Erde sie je erzeugt habe, wenn es uns gelänge, die in Teilchenbeschleunigern erzeugte Energie um ein Vielhundertfaches zu steigern. Die eigentliche Frage allerdings heißt nicht, ob es auf der Erde zu dieser Art Blasenbildung kommen kann, sondern ob sie bereits zu irgendeiner Zeit nach dem Urknall irgendwo im beobachtbaren Universum stattgefunden hat. Hut und Rees haben dargelegt, daß in äußerst seltenen Fällen zwei kosmische Strahlen frontal aufeinanderstoßen, wobei Energien frei werden, die milliardenfach höher liegen als die in den gegenwärtigen Teilchenbeschleunigern erzeugten. Wir brauchen also wohl bisher keine Behörde, die da ordnend eingreift.
Paradoxerweise könnte die Entstehung einer Vakuumblase - eben das Phänomen, das die bloße Existenz des Universums bedroht in einem nur leicht veränderten Zusammenhang dessen einzig mögliche Rettung bedeuten. Die einzig sichere Möglichkeit dem Tod des Universums zu entgehen, besteht darin, ein neues zu erzeugen, in dem man Zuflucht finden kann. Man könnte das für das letzte Wort auf dem Gebiet überhitzter phantastischer Spekulation halten, doch wurde in den letzten Jahren viel von "Kind-Universen" gesprochen. Die Argumente, die für deren Existenz angeführt werden, lassen sich keineswegs von der Hand weisen.
Anmerkung: Colemann-De Luccia - Aufsatz Es ist Coleman und De Luccia gelungen, den Zerfall des Vakuums in einem mathematischen Modell darzustellen und zu zeigen, wie das Phänomen sich ereignet. Sie stellten fest, dass der Zerfall an einem zufälligen Ort im Raum beginnt, indem sich eine von instabilem falschen Vakuum umgebene winzige Blase aus echtem Vakuum bildet. Gleich nach ihrer Entstehung wird sie sich mit einem Tempo ausdehnen, das sich rasch der Lichtgeschwindigkeit annähert. Damit nimmt sie einen immer größeren Bereich des falschen Vakuums in sich auf und wandelt es unverzüglich in echtes Vakuum um. Die Energiedifferenz zwischen beiden Zuständen − die den ungeheuren Wert von 1087 Joule pro cm3 Raum haben kann − konzentriert sich in der Wandung der Blase, die sich durch das Universum wälzt und alles mit Vernichtung bedroht, was ihr in den Weg kommt. Den ersten Hinweis auf die Existenz einer Blase aus echtem Vakuum würde uns ihr Eintreffen liefern, wobei die Vorwarnzeit nicht einmal drei Minuten betrüge. Damit würde sich die Quantenstruktur unserer Welt mit einem Mal verändern. Von einem Augenblick auf den nächsten würden sich die Wesen aller Elementarteilchen sowie ihre Wirkungen drastisch verändern; beispielsweise könnten Protonen ganz plötzlich zerfallen. Das Ergebnis wäre ein schlagartiges Verdampfen aller Materie, also augenblickliche Vernichtung. Was wäre denn bei all dem das Fazit ? Werden wieder Götter von einem Himmel herabsteigen und sich Wesen erschaffen ? Sind es diesmal wir gar selbst ? Was werden diese Geschöpfe in ihren Mythen zu berichten haben, in jenen neuen Kind-Universen ? Alles bleibt für ewig wie es ist und es gibt nur die ewige Wiederkehr ? Zusätzlich beschleicht mich ein völlig absurder Gedanke, wenn alles wiederkehrt, haben wir uns etwa selbst erschaffen, weil wir aus der Zukunft kamen ? Quellenangabe: http://www.zeit.de/1997/06/titel.txt.19970131.xml http://www.tabvlarasa.de/29/Lemar.php