Donnerstag, 10. März 2011

Die Rückkehr des Lichtes

Wieder steigt das Leuchten der Schöpfung durch den flüchtigen Morgennebel mit kleinen glitzernden Goldpünktchen über der noch unberührten Welt zum Himmel hinauf zurück zur Sonne, woher sie kam. In dieser Zartheit liegt unendlich viel Kraft, die mir immer wieder von Neuem die Botschaft von Unzerstörbarkeit zuflüstert, es ist nur ein kaum höhrbares Raunen. "Mensch, Du kennst meine Wege noch immer nicht, nichts was Du tust, kann mich für immer töten, wenn Deine Zeit vorüber ist, stehe ich im neuem Kleid aus den Katakomben Deines Vernichtungswahns, Deines Urheber- und Schöpfungsanspruches erneut auf. Triumphierend steigt eine hellere Sonne an einem fernen Tag aus ihrer Agonie, es liegt ganz allein an Dir, ob Dir diese Sonne jemals in´s Gesicht leuchten wird." Vernehme ich dieses Raunen, höre es im Rauschen des Windes oder im unschuldigen Lachen eines spielenden Kindes, manchmal auch im Schrei der Wildvögel, erschrecke ich mich zu Tode, vor der Vermessenheit des menschlichen Geistes und hoffe, dass die flehende Bitte um Vergebung nicht ungehört im unendlichen Nichts verschwindet.