Donnerstag, 7. April 2011

Es gibt einen Gott! – Es gibt keinen Gott!

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Welche der beiden Aussagen ist richtig? Meine Antwort darauf ist, dass beide richtig sind, womit ich vermutlich bei dem einen oder anderen Verwirrung erzeuge.

Nun, gut, die Verwirrung will ich zu beseitigen versuchen, indem ich den vermeintlichen Widerspruch zwischen beiden Aussagen beseitige.

Ob es einen Gott gibt, hängt davon ab, was wir unter dem Begriff »Gott« verstehen.

Aufzeichnungen des ältesten Kulturvolkes der Erde, Aufzeichnungen der Sumerer, besagen, dass uns technisch-wissenschaftlich fortgeschrittene Besucher aus dem Weltall besuchten. Da sie Arbeitskräfte brauchten, um die schwere Arbeit in den Goldbergwerken Südafrikas zu vollbringen, beschlossen sie, Menschen zu erschaffen. Der oberste Wissenschaftler, Ea/Enki, und seine Halbschwester, Ninmah/Ninhursag, als oberste Ärztin machten sich ans Werk.

Sie nahmen die Gene von Vorgängern des Homo sapiens, mischten sie mit göttlichen Genen und erzeugten tatsächlich nach etlichen Fehlschlägen den Menschen, der Arbeit übernehmen konnte. Allerdings hatte dieses Wesen einen wesentlichen Nachteil, es war unfruchtbar, was nichts anderes bedeutete, als dass die Götter um Ea/Enki und Ninmah/Ninhursag jeden einzelnen Menschen erzeugen mussten. Da der Bedarf an menschlichen Arbeitskräften aber wuchs, war er kaum auf die bisherige Art und Weise zu decken.

Die beiden Schöpfer Ea/Enki und Ninmah/Ninhursag machten sich erneut ans Werk und erschufen schließlich den vollwertigen Menschen. Er war fruchtbar, konnte sich folglich selbst vermehren. Ea/Enki versah ihn mit viel Wissen, aber er versagte ihm die eigene Langlebigkeit.

Wir haben also ein Schöpferduo. Ist das für uns ein Grund, diese beiden Götter zu verehren oder sogar anzubeten, quasi als ein Dankeschön für das Geschenk unseres Daseins? Vermutlich scheiden sich bereits hier die Geister.
Die einen meinen, dass Dankbarkeit nicht angezeigt sei, denn sie haben uns nicht erschaffen, um uns etwas Gutes zu tun, ihr Ziel war vielmehr, Sklaven zu erzeugen. Wenn man Ea/Enki auch nachsagte, er war seinen Geschöpfen zugetan, insbesondere den weiblichen, so hat das jedoch nicht die Qualität der Fürsorge eines Vaters, der für seine Kinder stets das Beste will.
Die anderen meinen, die Absicht sei irrelevant, entscheidend sei vielmehr, dass sie die Lebensform »Homo sapiens« erschaffen haben, und dafür gebühre ihnen unser Dank.

Sofern wir schriftlichen Zeugnissen längst untergegangener Kulturen nicht grundsätzlich misstrauen, können wir die Existenz der Schöpfer des Homo sapiens als erwiesen ansehen.

Wie sieht es mit dem Urschöpfer aus, der hinter allem steht, weil nach Meinung etlicher Menschen sein Wirken zum Entstehen der Welt geführt hat. Wollen wir ihn verehren, brauchen wir keine kostbaren Kirchen zu errichten, es reicht völlig, sich an seiner Schöpfung zu erfreuen und sie pfleglich zu behandeln, sodass sie auch nachfolgenden Generationen zur Freude gereichen.

Wer an den Schöpfergott glaubt und keinen Beweis für dessen Existenz braucht, der meint vielleicht, die Zeit, die viele in Kirchen für Bitt- und Dankgebete verbrauchen, könnten sie sich im Sinne des Urschöpfers an seiner Welt erfreuen und sich für ihren Erhalt einsetzen.

Wolf-Gero

Da eine Zeichnung nicht im Kommentar landete, versuche ich sie hier unterzubringen:



Bildquelle: Zecharia Sitchin: »Der zwölfte Planet«