Samstag, 9. April 2011

Mayday! Mayday! – Unsere Heimat in Gefahr!



        383193_R_by_Jens-Bredehorn_pixelio.de

Es gibt etliche Menschen, die behaupten genau das: Unsere Erde, unsere Heimat, ist in Gefahr, in Müll und Giften zu ersticken. Sie weisen darauf hin, dass wir vor wenigen Jahrhunderten noch in allen Flüssen und Seen gefahrlos baden konnten. In vermutlich nicht einmal fünfzig Jahren werden die letzten Seen und selbst die Meere für Badende gesperrt sein.                         


Natürlich wollen wir nicht verschweigen, dass es auch gegenteilige Stimmen gibt. Meistens haben sie sogar bessere Verbindungen zu den maßgebenden Menschen in Presse, Funk und Fernsehen, sodass häufiger zu lesen und zu hören ist, dass alles übertrieben werde. Großzügig räumen sie ein, dass es immer mal wieder »schwarze Schafe« gibt, doch im Allgemeinen halten sich die Unternehmen an die verordneten Auflagen. – »Der Teufel stecke im Detail«, heißt es, und das sind in diesem Fall die Auflagen. Sie erlauben weiterhin das Vergiften, nur die Dosis wird beschränkt.

Bemerkenswert ist es, dass die Verharmloser fast nie dort wohnen, wo der Müll und die Gifte nicht mehr vor der Grundstücksgrenze haltmachen, sondern dort wohnen, wo es grünt und blüht, wo man sogar das Grundwasser noch trinken könnte.

Ach ja, die Redewendung », wo gehobelt wird, fallen Späne«, ist sehr beliebt. Wer über keine stichhaltigen Argumente verfügt, um unangenehme Zeitgenossen, die ständig auf Mängel im Umweltschutz hinweisen, zum Schweigen zu bringen, weist darauf hin, dass der Wohlstand einige Zugeständnisse erfordert. Und dann kommt die Totschlagfrage: Oder möchten Sie vielleicht in Armut leben und an keinem Morgen wissen, ob Sie im Laufe des Tages noch etwas zu essen bekommen?
Umweltschutz reduziert sich auf die Frage, wollen wir Umweltschutz und hungern, oder wollen wir täglich zu essen haben?
372459_R_K_B_by_Karl-Heinz-Liebisch_pixelio.de



Liebe Leserin und lieber Leser, wir wissen, dass Sie uns lesen, denn wir sehen es an der Statistik. Wie wäre es, wenn Sie sich einmal zu diesem Thema äußern? Wir würden uns freuen.

Jetzt kommen wir zu einem wichtigen Teil dieses Beitrags. Wir würden von Ihnen gern erfahren, wie Sie zu den folgenden Aussagen stehen, und möglichst auch, warum.

Merken Sie sich bitte die vor dem Text stehende Ziffer und stimmen entsprechend ab!  

                                    ==> Rechts finden Sie die Abstimmung. ==>

(1)   Die Gefahr für unsere Erde ist nicht so ernst, dass wir nicht so weitermachen
        könnten wie bisher.

(2)   Die Gefahr für unsere Erde ist nicht zu übersehen, wir sollten uns einmal in
        Ruhe überlegen, wie wir der Gefahr am besten begegnen könnten.
(3)
   Die Gefahr für unsere Erde liegt im Verzuge. Jede Verzögerung kostet
        ein Stück unserer Heimat.
(4)  
Ohne große Schäden wird unsere Heimat nicht davonkommen, selbst wenn
       sich alle sofort auf Maßnahmen einigen und sie durchführen. 
(5)   Ohne dass sich der Mensch selbst ändert, ist keine Hilfe für
        unsere Heimat zu erwarten.

Oder lassen wir alles, wie es ist und sagen »gute Nacht!«

398936_R_K_by_Zoschke_pixelio.de


Wolf-Gero